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Ratgeber

Review-Rückblick: die spannendsten Games und unsere Bewertungen im ersten Quartal 2025

Das Gaming-Jahr 2025 startete fulminant. Ich blicke zurück auf die Titel, welche die Gaming-Redaktion in den ersten drei Monaten des Jahres am meisten begeistert oder enttäuscht haben.

Seit der letzten Quartalsübersicht hat die Redaktion fleissig weitergezockt und Spiele getestet. Wir blicken zurück auf die Neuerscheinungen, die uns im Januar, Februar und März 2025 am meisten Spass gemacht haben. Aber auch auf jene, die wir dir nicht ans Herz legen würden.

Sortiert sind die getesteten Spiele in fünf Kategorien: «Meisterwerk» (5 Sterne), «Lohnt sich» (4 Sterne), «Bedingte Empfehlung» (3 Sterne), «Finger weg» (2 Sterne) und «Katastrophe» (1 Stern).

Pro Kategorie sind die Titel alphabetisch aufgelistet. Die Spieldauer wurde von howlongtobeat.com übernommen. Eine Übersicht all unserer publizierten Spielkritiken findest du auf Opencritic.

Meisterwerk: Diese Games solltest du unbedingt spielen (★★★★★ in Kritik)

Fünf-Sterne-Spiele sind absolute Meisterwerke und «Game of the Year»-Kandidaten. Das bedeutet nicht, dass die Titel perfekt und ohne Mängel sind. Das Gesamtpaket hat uns aber umgehauen und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Ungeachtet deiner Genre-Präferenzen solltest du diesen Games unbedingt eine Chance geben (alphabetisch sortiert):

Meisterwerk: «Ender Magnolia: Bloom in the Mist»

Wunderschön.
Wunderschön.
Quelle: Binary Haze Interactive

«Ender Magnolia: Bloom in the Mist» ist ein auf Hochglanz poliertes Metroidvania. Das Game wagt nicht viel Neues. Aber das, was es macht, macht es unglaublich gut. Die wunderschön düstere Fantasy-Welt lädt zum Erkunden ein und die dynamischen Kämpfe überzeugen dank spannender Gegner und vielseitiger Ausrüstungsmöglichkeiten. Genre-Kenner Kevin ist in seiner Kritik begeistert.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, Switch, PC
  • Getestete Version: PC
  • Genre: Metroidvania
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 18,5 Stunden
  • Kritik

    «Ender Magnolia: Bloom in the Mist» ist mein neues Lieblings-Metroidvania

    von Kevin Hofer

Meisterwerk: «Foundation»

Bau dir deine Märchen-Stadt.
Bau dir deine Märchen-Stadt.
Quelle: Polymorph Games

Städtebau-Expertin Debora hat «Foundation» schon in der Early-Access-Phase gespielt und sich in das entspannende Wusel-Gameplay verliebt. Mit dem Full Release wird die Simulation noch besser. Im Vergleich zu anderen Titeln setzt «Foundation» einen grossen Fokus auf den organischen Ausbau von Städten, bei dem man sich unter anderem mit modularen Bauwerken kreativ austoben kann.

  • Erhältlich für: PC
  • Genre: Städtebau
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 24,5 Stunden
  • Kritik

    «Foundation» ist ein wunderbar chaotisches und kreatives Aufbau-Game

    von Debora Pape

Meisterwerk: «Split Fiction»

Perfekter Koop-Spass.
Perfekter Koop-Spass.
Quelle: Hazelight Studios

Für Phil ist die Sache klar: «Split Fiction» ist eines der besten – wenn nicht sogar das beste – Koop-Game, das er je gespielt hat. Entwicklerstudio Hazelight von «Fuck the Oscars»-Legende Josef Fares hat sich selbst übertroffen. Die Menge an Gameplay-Ideen, die hier verarbeitet wurden, hätte locker für zehn Spiele gereicht. Auch die Story weiss mit zwei sympathischen Darstellerinnen und einer Mischung aus Fantasy- und Sci-Fi-Welten zu überzeugen.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version: PC
  • Genre: Action-Adventure
  • Multiplayer: Ja, ausschliesslich
  • Spieldauer: 13 Stunden
  • Kritik

    «Split Fiction» im Test: Das beste Koop-Spiel, das ich je gespielt habe

    von Philipp Rüegg

Meisterwerk: «The Darkest Files»

Das Detektivspiel behandelt schwierige Themen.
Das Detektivspiel behandelt schwierige Themen.
Quelle: Paintbucket Games

Kim zeigt sich bei seinem Test zum düsteren Adventure begeistert. In «The Darkest Files» übernimmst du die Rolle einer jungen Staatsanwältin im Deutschland der 1950er-Jahre. Ihr Auftrag ist es, NS-Verbrechen aufzuklären und die Schuldigen vor Gericht zu bringen. Der einzigartige Comic-Noir-Look, die starke Erzählstruktur mit emotionalen Höhepunkten und das bedrückende Thema machen «The Darkest Files» zu einem der besten narrativen Spiele des Jahres.

  • Erhältlich für: PC
  • Genre: Adventure
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: keine Angabe
  • Kritik

    «The Darkest Files» ist schon jetzt eines der eindrucksvollsten narrativen Spiele des Jahres

    von Kim Muntinga

Meisterwerk: «Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition»

Die Spielwelt ist beeindruckend gross.
Die Spielwelt ist beeindruckend gross.
Quelle: Nintendo

«Xenoblade Chronicles X» ist ein anstrengendes Spiel. Das Sci-Fi-JRPG ist schon fast überwältigend gross und das Kampfsystem beängstigend komplex. Lässt du dich davon nicht abschrecken und investierst die nötige Zeit und Energie in den Titel, wirst du mit einem der besten japanischen Rollenspiele überhaupt belohnt. Das Game ist voller magischer Momente – so zum Beispiel, wenn du nach etlichen Stunden Spielzeit endlich einen der mächtigen Mechs freischaltest, die das ganze Open-World-Gameplay-Konzept auf den Kopf stellen. Gänsehaut pur.

  • Erhältlich für: Switch
  • Genre: RPG
  • Multiplayer: Ja
  • Spieldauer: 64 Stunden
  • Kritik

    «Xenoblade Chronicles X»: ein spezielles RPG-Meisterwerk voller magischer Momente

    von Domagoj Belancic

Lohnt sich: Diese Games haben uns auch gefallen (★★★★ in Spielkritik)

Games in dieser Kategorie machen vieles richtig – auch wenn es nicht ganz zum zeitlosen Klassiker reicht. In einer Spielkritik erhalten Spiele dieser Kategorie vier von fünf Sternen.

Die paar Kritikpunkte, die wir haben, sollten dich nicht davon abhalten, die folgenden Games zumindest anzuspielen (alphabetisch sortiert):

Lohnt sich: «Avowed»

Ein Action-RPG, das an die guten, alten Zeiten erinnert.
Ein Action-RPG, das an die guten, alten Zeiten erinnert.
Quelle: Obsidian

Das Fantasy-Rollenspiel von Entwicklerstudio Obsidian fühlt sich an wie ein Relikt aus vergangenen Bethesda-Zeiten. Und das meine ich durchaus positiv. Die kompakten Spielwelten bieten wenig Leerlauf, dafür viel spannenden Inhalt auf kleiner Fläche. Das Kampfsystem überzeugt mit viel Flexibilität und einer smoothen Steuerung. Die eher lahme Story hat mich bei diesem spielbaren Nostalgietrip nicht allzu sehr gestört.

  • Erhältlich für: Xbox Series X/S, PC
  • Genre: RPG
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 41,5 Stunden
  • Kritik

    «Avowed» im Test: endlich wieder mal ein richtig geiles oldschool Action-RPG

    von Domagoj Belancic

Lohnt sich: «Donkey Kong Country Returns HD»

Der Jump'n'Run-Klassiker erstrahlt im HD-Glanz.
Der Jump'n'Run-Klassiker erstrahlt im HD-Glanz.
Quelle: Nintendo

«Donkey Kong Country Returns» ist für Jump'n'Run-Expertin Cassie eines der besten Spiele aller Zeiten. Mit der Switch-Neuauflage erstrahlt das Wii-Spiel in neuem Glanz. Wer das Game noch nie angefasst hat, sollte zugreifen – alte Fans müssen damit leben, dass es so gut wie keine inhaltlichen Neuerungen gibt.

  • Erhältlich für: Switch
  • Genre: Plattformer
  • Multiplayer: Ja
  • Spieldauer: 17 Stunden
  • Kritik

    «Donkey Kong Country Returns HD» im Test: gelungene Neu-Neuauflage eines echten Klassikers

    von Cassie Mammone

Lohnt sich: «Dynasty Warriors: Origins»

Die Massenschlachten sind atemberaubend.
Die Massenschlachten sind atemberaubend.
Quelle: Koei Tecmo

Die riesigen Schlachten in «Dynasty Warriors: Origins» muss man mal erlebt haben. Es ist atemberaubend, wie viele Krieger sich auf den weitläufigen Schlachtfeldern gleichzeitig auf die Mütze geben. Mittendrin bin ich als Ein-Mann-Armee, die locker Hunderte von Feinden mit diversen Nahkampfwaffen wegfegt. Das monotone Missionsdesign und die mittelmässige Story verzeihe ich diesem epischen Spektakel gerne.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PS5
  • Genre: Musou
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 42 Stunden
  • Kritik

    «Dynasty Warriors: Origins»: Solch epische Schlachten habe ich noch nie in einem Game gesehen

    von Domagoj Belancic

Lohnt sich: «Karma: The Dark World»

Was ist denn hier los? «Karma» verwirrt und begeistert zugleich.
Was ist denn hier los? «Karma» verwirrt und begeistert zugleich.
Quelle: Wired Productions

Angsthase Kevin mag Horrorspiele eigentlich nicht so. Trotzdem hat ihn «Karma: The Dark World» begeistert. Die Inspirationen des Spiels sind klar – es bedient sich visueller und erzählerischer Elemente, die an die Werke von George Orwell, David Lynch oder Hideo Kojima erinnern. Die Summe dieser Einzelteile ergibt ein einzigartiges und verstörendes Gesamtbild. Gameplay-technisch solltest du nicht zu viel erwarten – dafür punktet der Horror-Titel mit einer hervorragenden Inszenierung.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PC
  • Genre: Horror
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 6 Stunden
  • Kritik

    Absurd, verstörend und zwischendurch unglaublich schön: «Karma: The Dark World» im Test

    von Kevin Hofer

Lohnt sich: «Kingdom Come Deliverance 2»

Was für eine schöne Mittelalterwelt.
Was für eine schöne Mittelalterwelt.
Quelle: Plaion

Kein anderes Game schafft es, eine Mittelalterwelt so detailgetreu und schön darzustellen. Es gibt prachtvolle Burgen, riesige Armee-Zeltlager und beschauliche Dörfer, in denen sich Phil während seines Tests am liebsten niedergelassen hätte. Wer übermässig viel Action und hohes Tempo sucht, sei gewarnt: Das Game nimmt es sowohl in der Story als auch im Gameplay sehr gemächlich und verzichtet auf unnötige Effekthascherei.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PC
  • Genre: RPG
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 85,5 Stunden
  • Kritik

    «Kingdom Come Deliverance 2» im Test: Mehr Mittelalter bekommst du nirgends

    von Philipp Rüegg

Lohnt sich: «Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii»

Die Seeschlachten gehören zu den Highlights des Spiels.
Die Seeschlachten gehören zu den Highlights des Spiels.
Quelle: Sega

Ein absolut verrücktes Piraten-Game, das mit einem abwechslungsreichen Gameplay-Mix punktet. Wenn du nicht gerade in Seeschlachten feindliche Schiffe versenkst, prügelst du dich mit Säbel und Magie durch Horden betrunkener Piraten. Hast du noch nie ein Spiel der «Like a Dragon»-Reihe gespielt, kannst du auch ohne Vorwissen bedenkenlos zugreifen. Für langjährige Fans könnte die verrückte Story etwas zu weit weg vom gewohnten Yakuza-Setting sein.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PS5
  • Genre: Action-Adventure
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 32,5 Stunden
  • Kritik

    Arrr! «Like a Dragon: Pirate Yakuza in Hawaii» ist ein verflucht grandioser Piraten-Fiebertraum

    von Domagoj Belancic

Lohnt sich: «Microtopia»

Das Optimieren der Abläufe hört niemals auf.
Das Optimieren der Abläufe hört niemals auf.
Quelle: Goblinz Studio

Automationsspiele gibt es mittlerweile viele. «Microtopia» sticht aus der Masse heraus, weil du dich nicht mit Förderbändern, sondern mit Ameisen beschäftigen musst. Wer Freude am Analysieren und Optimieren von automatisierten Abläufen hat, kann bedenkenlos zugreifen. Genre-Expertin Debora bemängelt im Test lediglich einige nervige Quality-of-Life-Patzer.

  • Erhältlich für: PC
  • Genre: Automation
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: keine Angabe
  • Kritik

    «Microtopia» ist ein Automatisierungsspiel für Tüftler – und das ohne Förderbänder

    von Debora Pape

Lohnt sich: «Monster Hunter Wilds»

Auf dem Reitvogel Monster jagen – das ist «Monster Hunter Wilds.»
Auf dem Reitvogel Monster jagen – das ist «Monster Hunter Wilds.»
Quelle: Capcom

«Monster Hunter Wilds» bietet mehr Umfang als alle bisherigen Ableger der Reihe und ist gleichzeitig so zugänglich wie nie zuvor – naja, zumindest theoretisch. Hast du noch nie ein Spiel der Reihe gezockt, wirst du von den zahlreichen Menüs und Optionen überwältigt werden. Auch Cassie hatte im Test Probleme damit. Dafür fühlen sich die wunderschön inszenierten Kämpfe gegen die teils riesigen Monster unheimlich befriedigend an. Und der altbekannte Gameplay-Loop (Monster jagen, stärkere Ausrüstung herstellen, stärkere Monster jagen) macht süchtig wie eh und je.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PS5
  • Genre: Action-Adventure
  • Multiplayer: Ja
  • Spieldauer: 36 Stunden
  • Kritik

    «Monster Hunter Wilds» im Test: Der einsteigerfreundlichste Ableger ist immer noch sehr komplex

    von Cassie Mammone

Lohnt sich: «Suikoden I & II HD Remaster: Gate Rune and Dunan Unification Wars»

Optisch hat sich beim Remaster nicht viel getan.
Optisch hat sich beim Remaster nicht viel getan.
Quelle: Konami

Die JRPG-Klassiker wurden nur sanft überarbeitet – im Gegensatz zu vergleichbaren Neuauflagen wie den «Dragon Quest»-Remasters. Die Storys der beinahe 30 Jahre alten Games überzeugen immer noch. Das Gameplay hingegen mag für viele Rollenspielfans nicht mehr ganz so frisch und bisweilen umständlich wirken.

  • Erhältlich für: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Switch, PC
  • Getestete Version(en): PC
  • Genre: RPG
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 35,5 Stunden
  • Kritik

    Der Inbegriff einer sanften Neuauflage: «Suikoden I & II HD Remaster: Gate Rune and Dunan Unification Wars» im Test

    von Kevin Hofer

Bedingte Empfehlung: Diese Games haben Schwächen, machen aber trotzdem Spass (★★★ in Spielkritik)

Diese Games sind vor allem etwas für Fans des jeweiligen Genres. In einer Spielkritik erhalten sie drei von fünf Sternen. Sie sind solide, weisen aber Mängel auf, die kritischeren Spielerinnen und Spielern sauer aufstossen könnten.

Die folgenden Spiele sind nicht schlecht – unbedingt zocken musst du sie aber nicht (alphabetisch sortiert):

Bedingte Empfehlung: «Atomfall»

Im Quarantänegebiet triffst du ganz viele komische Kauze.
Im Quarantänegebiet triffst du ganz viele komische Kauze.
Quelle: Rebellion

«Atomfall» spielt in einem postapokalyptischen Nuklear-Sperrgebiet in einem nordenglischen Kaff. Auf den ersten Blick erinnert das Game an Titel wie Bethesdas «Fallout». Der Ersteindruck täuscht jedoch. Statt einer riesigen Open World gibt es kleinere offene Spielgebiete. Statt traditioneller Questlines gibt es ein Hinweissystem, das dich mit uneindeutigen Informationsfetzen durch die Welt leitet. Das macht anfangs noch Spass, ist jedoch mit zunehmender Spielzeit sehr anstrengend. Die Grafik ist unspektakulär, die Gegner dumm wie Brot und das Nahkampfsystem ungenau. Und trotzdem – irgendwie versprüht dieses eigenartige Game einen ganz speziellen Charme. Dieser hat Phil in seinem Test dazu motiviert, sich bis zum Abspann durchzukämpfen.

  • Erhältlich für: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PC
  • Genre: Action-Adventure
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: keine Angabe
  • Kritik

    «Atomfall» im Test: Spannendes Konzept, holprige Umsetzung

    von Philipp Rüegg

Bedingte Empfehlung: «Assassin's Creed: Shadows»

Schön.
Schön.
Quelle: Ubisoft

«Assassin's Creed: Shadows» punktet mit der vielleicht schönsten Open World überhaupt. Schade, bietet diese nicht mehr Substanz. Die sich ständig wiederholenden Missionen, langweiligen Nebenaktivitäten und eine halbgare Story lassen das historische Japan mit zunehmender Spielzeit zu einer leblosen und repetitiven Kulisse verkommen. Wer einfach nur mehr «Assassin's Creed» möchte, wird mit «Shadows» aber bestens bedient.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PS5
  • Genre: Action-Adventure
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 55 Stunden
  • Kritik

    «Assassin's Creed: Shadows»: ein wunderschönes, aber repetitives Samurai-Abenteuer

    von Domagoj Belancic

Bedingte Empfehlung: «Blood Bar Tycoon»

Eine erfrischend ungewöhnliche Spielidee.
Eine erfrischend ungewöhnliche Spielidee.
Quelle: Clever Trickster Productions

Wirtschaftssimulation mal anders. In «Blood Bar Tycoon» betreust du eine Vampirbar und saugst menschlichen Kunden das Blut aus. Das kreative Setting wird durch einige unausgereifte Gameplay-Ideen und Bugs gebremst. Blutsauger Kim hatte in seinem Test trotzdem Freude an der Story-Kampagne.

  • Erhältlich für: PC
  • Genre: Simulation
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: keine Angabe
  • Kritik

    «Blood Bar Tycoon» – vom Cocktailshaker zum Vampirfürsten

    von Kim Muntinga

Bedingte Empfehlung: «Kaiserpunk»

«Kaiserpunk» überzeugt durch eine düstere Steampunk-Optik.
«Kaiserpunk» überzeugt durch eine düstere Steampunk-Optik.
Quelle: Clever Trickster Productions

Mit «Kaiserpunk» hat sich das kroatische Entwicklerstudio Overseer Games ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Der Genre-Mix ist gleichzeitig ein Städtebauspiel und ein globales Strategiespiel, in dem du neue Gebiete eroberst und gegen feindliche Nationen kämpfst. So ganz gelungen ist die Mischung nicht, wie Städtebau- und Strategie-Experte Kim in seiner Spielkritik schreibt. Immerhin überzeugt das düstere Steampunk-Setting auf ganzer Linie – das Game spielt in einer Version Europas, in der der Erste Weltkrieg nie endete.

  • Erhältlich für: PC
  • Genre: Strategie
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: keine Angabe
  • Kritik

    «Kaiserpunk» glänzt beim Städtebau, scheitert aber bei der Kriegsführung

    von Kim Muntinga

Bedingte Empfehlung: «Sniper Elite: Resistance»

Nazis im Visier.
Nazis im Visier.
Quelle: Rebellion

Wenn du die «Sniper Elite»-Serie liebst und einfach weiter Nazis ins Jenseits befördern willst, wirst du mit «Resistance» definitiv deinen Spass haben. Ballermann Flo wünscht sich in seiner Spielkritik aber etwas mehr Innovation und Abwechslung im Missionsdesign.

  • Erhältlich für: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PS5
  • Genre: Shooter
  • Multiplayer: Ja
  • Spieldauer: 12,5 Stunden
  • Kritik

    «Sniper Elite: Resistance»: Zwischen Frust und Faszination

    von Florian Bodoky

Bedingte Empfehlung: «The Stone of Madness»

Der Artstyle überzeugt mit vielen Details.
Der Artstyle überzeugt mit vielen Details.
Quelle: The Game Kitchen

Das neue Game der «Blasphemous»-Entwickler ist eine Mischung aus Echtzeitstrategie und Stealth-Spiel. Du musst fünf Charakteren helfen, aus einem heruntergekommenen Kloster zu entkommen, welches als Irrenhaus fungiert. Das Setting im Spanien des 18. Jahrhunderts wurde mit einem detaillierten Artstyle liebevoll umgesetzt. In den Wahnsinn getrieben hat Kevin in seinem Test die verkorkste Steuerung sowie zahlreiche Bugs und Glitches.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, Switch, PC
  • Getestete Version(en): PC
  • Genre: Strategie
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 37,5 Stunden
  • Kritik

    «The Stone of Madness» hätte mich beinahe in den Wahnsinn getrieben

    von Kevin Hofer

Bedingte Empfehlung: «Two Point Museum»

Kunterbunt und leicht zugänglich.
Kunterbunt und leicht zugänglich.
Quelle: Sega

«Two Point Museum» ist eine putzige und wenig komplexe Wirtschaftssimulation. Du baust dir ein Museum auf und beobachtest, wie kleine, süsse Comic-Figuren deine Exponate bestaunen. Das Game richtet sich primär an Genre-Neulinge oder an Zockerinnen und Zocker, die nicht nach übermässig komplizierten Simulationen suchen. Für Genre-Expertin Debora war der Museumsausflug zu seicht.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PC
  • Genre: Simulation
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: 57 Stunden
  • Kritik

    «Two Point Museum» zelebriert die kreative Monotonie

    von Debora Pape

Bedingte Empfehlung: «WWE 2K25»

Im WWEsten nichts Neues.
Im WWEsten nichts Neues.
Quelle: 2K

Jährlich grüsst das «WWE»-Murmeltier. Die 2025-er-Version bietet ein geschmeidigeres Gameplay, bessere Animationen und schlauere KI-Gegner. Auch die überarbeitete Darstellung von Einzugsanimationen überzeugt. Das Spiel leidet aber auch wieder an den altbekannten Wrestling-Krankheiten. Mikrotransaktionen (vor allem im neuen «The Island»-Modus), Glitches und nervige DLCs vermiesen unserem Wrestler Kim die Freude am Spektakel.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PS5
  • Genre: Sport
  • Multiplayer: Ja
  • Spieldauer: 41 Stunden
  • Kritik

    Neuer Ableger, alte Probleme: «WWE 2K25» im Test

    von Kim Muntinga

Finger weg: Diese Games haben grosse Mängel (★★ in Spielkritik)

Zwei Sterne sind keine Katastrophe, aber nahe dran. Diese Games sind mit fundamentalen Mängeln behaftet, die den Spielspass signifikant einschränken können. Hinter all den Kritikpunkten verbirgt sich für einige Genre-Fans vielleicht ein passables Game.

Den meisten Spielerinnen und Spielern raten wir aber vom Kauf dieser Games ab (alphabetisch sortiert):

Finger weg: «Ambulance Life: A Paramedic Simulator»

«Ambulance Life: A Paramedic Simulator» ist ein Fall für die Intensivstation.
«Ambulance Life: A Paramedic Simulator» ist ein Fall für die Intensivstation.
Quelle: Nacon

Eigentlich eine coole Idee: Du rast mit einem Rettungswagen durch eine von Los Angeles inspirierte Stadt und hilfst diversen verunfallten Menschen mit Erste-Hilfe-Massnahmen. Die miese Grafik, katastrophale KI und zahlreichen Bugs haben Kevin in seinem Test aber ziemlich aufgeregt.

  • Erhältlich für: PS5, Xbox Series X/S, PC
  • Getestete Version(en): PC
  • Genre: Strategie
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: keine Angabe
  • Kritik

    «Ambulance Life: A Paramedic Simulator» ist ein Fall für die Intensivstation

    von Kevin Hofer

Finger weg: «The Executive»

Interessantes Setting, langweilige Umsetzung,
Interessantes Setting, langweilige Umsetzung,
Quelle: Goblinz Studio

Du übernimmst die Rolle eines aufstrebenden Filmproduzenten, der sein eigenes Studio von Grund auf aufbaut. Die spannende Prämisse kann unseren Filmproduzenten Kim im Test nicht überzeugen. Das Gameplay wird schnell monoton, die grafische Darstellung ist zu schlicht und es fehlt an Langzeitmotivation.

  • Erhältlich für: PC
  • Genre: Simulation
  • Multiplayer: Nein
  • Spieldauer: keine Angabe
  • Kritik

    «The Executive»: Der Traum vom Film oder die monotone Realität

    von Kim Muntinga

Katastrophe: Diese Games solltest du vermeiden (★ in Spielkritik)

Spiele mit einem Stern sind Katastrophen, um die du einen grossen Bogen machen solltest. Auch Patches und Upgrades helfen hier nicht. Diese Games sind spielerisch oder technisch nicht mehr zu retten.

Dieses Quartal gab es zum Glück keine absoluten Katastrophen, die wir getestet haben. Yay! 🎉

Die Statistik zum Schluss

Insgesamt haben wir in den vergangenen drei Monaten 24 Games getestet. Die meisten davon hat die Redaktion auf dem PC gezockt (15), gefolgt von PS5 (6), Nintendo Switch (2) und Xbox Series X (1).

Im ersten Quartal liegt der Durchschnitt unserer Bewertungen bei 3,7 von 5 Sternen. Damit liegt das erste Quartal etwas unter dem Gesamtdurchschnitt (3,8) aller getesteten Spiele im Magazin. Eine Übersicht all unserer publizierten Spielkritiken findest du auf Opencritic.

Und so sah 2024 aus

Die Quartalsübersichten des vergangenen Jahres findest du hier:

  • Ratgeber

    Gaming-Quartalsrückblick (Q1): die spannendsten Neuerscheinungen und unsere Bewertungen

    von Domagoj Belancic

  • Ratgeber

    Gaming-Quartalsrückblick (Q2): die spannendsten Neuerscheinungen und unsere Bewertungen

    von Domagoj Belancic

  • Ratgeber

    Gaming-Quartalsrückblick (Q3): die spannendsten Neuerscheinungen und unsere Bewertungen

    von Domagoj Belancic

  • Ratgeber

    Gaming-Quartalsrückblick (Q4): die spannendsten Neuerscheinungen und unsere Bewertungen

    von Domagoj Belancic

Titelbild: Foundation

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